ebg MedAustron ebg MedAustron
Das Projekt MedAustron Presse Ausschreibungen/Jobs Wissenschaftlicher Beirat
Grundlage und Ziele News/Aktuell Jobangebote Forschung
Planung und Bau News/Archiv Partner & EU-Projekte Impressum und Kontakt
Naechster grosser Meilenstein fuer MedAustron
07.10.2009 (EBG)
Utl.: UVP-Verfahren für das Zentrum für Ionentherapie und Forschung startet

„Der heutige Tag ist ein großer Meilenstein für das MedAustron, denn heute wurden die benötigten Unterlagen für das UVP-Verfahren eingereicht“, freut sich EBG-Aufsichtsratsvorsitzender Mag. Klaus Schneeberger und ergänzt: „Mit diesem entscheidenden Schritt liegen wir voll im Zeitplan und halten dieses für Niederösterreich und Österreich so wichtige Projekt auf Schiene.“ In den vergangenen zehn Monaten arbeiteten das gesamte MedAustron-Team im CERN (Genf) und in Wiener Neustadt, sowie etwa 30 weitere Experten und das Generalplanerteam konzentriert an der Erstellung der notwendigen Unterlagen. Nun wurden die zehn Aktenordner der zuständigen Abteilung des Landes Niederösterreich übergeben, damit die Prüfung starten kann. EBG-Geschäftsführer Dr. Martin Schima dazu: „Ich danke unserem gesamten Team für diese enorme Anstrengung zur Umsetzung dieses Zentrums!“ Das Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren für MedAustron ist notwendig, da das Herzstück der Anlage, der Teilchenbeschleuniger mit einer Strahlenenergie von mehr als 50 Megaelektronenvolt (MeV) arbeitet.




Dr. Michael Benedikt, der technische Leiter des Projekts MedAustron im CERN erklärt: „Die Vernetzung der Planung des Teilchenbeschleunigers mit Medizintechnik und der Bauplanung unter Einhaltung aller Bestimmungen des Strahlenschutzes und anderer Normen ist eine der größten Herausforderungen in diesem Projekt.“ Laut dem Wissenschaftler kann nun mit der Detailplanung begonnen werden.

Das 200 Millionen Euro-Projekt geht nun in die Umsetzung: Nach dem UVP-Verfahren, das  ungefähr zehn Monate dauern wird, soll voraussichtlich im 4. Quartal 2010 mit dem Bau begonnen werden. Drei Jahre später ist die Inbetriebnahme geplant und im Jahr 2014 sollen die ersten Patientinnen und Patienten im MedAustron behandelt werden und der Forschungsbetrieb starten.

„Mit dem heutigen Beginn des UVP-Verfahrens für das MedAustron sind wir diesem Ziel einen großen Schritt näher gekommen“, so Schneeberger, Schima und Benedikt unisono.


Bildbeschreibung (v.l.n.r.):
DI Hubert Rammer – EBG MedAustron Bauleiter und Prokurist
Dr. Martin Schima - EBG MedAustron Geschäftsführer
KO Mag. Klaus Schneeberger - EBG MedAustron Aufsichtsratsvorsitzender
PD Dr. Michael Benedikt - EBG MedAustron Technischer Leiter im CERN
[Copyright EBG MedAustron GmbH, zur honorarfreien Verwendung]
 
niederoesterreich